Feb 122018
 

Feuerwehr und Rettungsdienst stellen sich dem bunten Treiben

Bei wechselhaftem und kühlem Wetter starteten Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Köln in den Rosenmontag 2018. Bereits am frühen Morgen wurden vorplanerische Einsatzmaßnahmen umgesetzt. Eine Vielzahl weiterer, insbesondere rettungsdienstlicher Maßnahmen wurden aufgrund der erwarteten Lage im Stadtgebiet zugesetzt.

Heute galt es gut einer Millionen Menschen, welche einen der größten Karnevalsumzüge in Deutschland besuchten, ein gewohntes Maß an Sicherheit zu bieten. Dieses Ziel konnte nur durch eine massive Erhöhung des Kräfteansatzes sichergestellt werden. Mehr als doppelt soviel Personal, als an einem vergleichbaren Montag wurde hierfür nötig.

Bereits vor Zugbeginn meldeten sich viele, teils arztbesetzte Unfallhilfsstellen, viele weitere Rettungs- und Notarztfahrzeuge sowie mobile Sanitätseinheiten einsatzbereit.

Auch im Bereich des Brandschutzes und der Hilfeleistung wurden personalintensive Maßnahmen, insbesondere zur Sicherstellung des Brandschutzes im Innenstadtbereich notwendig.

Bis um 16 Uhr wurde der Rettungsdienst bereits zu 187 Einsätzen im Stadtgebiet alarmiert. In den Unfallhilfsstellen wurde bis zum Nachmittag 99 Menschen medizinische Hilfe geleistet. In 20 Fällen wurden Transporte aus den Unfallhilfsstellen in geeignete Krankenhäuser notwendig.

Auch die Feuerwehr hat deutlich mehr zu tun als an einem vergleichbaren Wochentag. Mit aktuell 34 Einsätzen (Rosenmontag 00:00 bis 16:00 Uhr) wurden ungefähr doppelt so viele Einsätze abgearbeitet.

Gegen 14.20 Uhr ereignete sich auf dem Zugweg ein Zwischenfall mit einer Pferdekutsche. Bei dem Unfall wurden mehrere Personen verletzt. Nähere Informationen erhalten Sie im Laufe des Tages in einer gesonderten Pressemeldung.

Auch rückwärtig sind am Rosenmontag viele weitere Einsatzbeamte im Dienst, um einen reibungslosen Ablauf der Einsatzmaßnahmen sicherzustellen.

Erfahrungsgemäß wird sich das hohe Einsatzaufkommen bis in die Nacht fortsetzen. Angepasst an die Lage im Stadtgebiet werden weitere Einsatzkräfte zugesetzt.

Wie schon an Weiberfastnacht möchten wir auch heute, auf die Gefahren beim queren von Straßen, beim Aufenthalt an Haltestellen, Bahnhöfen sowie im Bereich der Gleisanlagen von Stadtbahn und der Deutschen Bahn hinweisen. Wir bitten um notwendige Vorsicht, achten Sie bitte auch auf umstehende Personen.