Aug 072018
 

Am Morgen des Dienstag, 7. August 2018 meldete die Polizei gegen 0.30 Uhr, dass eine Frau in der Nähe des linksrheinischen Ufers von der Hohenzollernbrücke in den Rhein gesprungen sei. Sofort wurden die nach Einsatzstichwort PERSON IM RHEIN erforderlichen Kräfte alarmiert und waren ca. 7 Minuten nach Eingang des 1. Notrufes vor Ort. Passanten hatten zwischenzeitlich in mehreren Anrufen das Geschehen bestätigt und gaben an, die Frau um Hilfe rufend im Wasser zu sehen. Sie trieb auf das linksrheinische Ufer zu, einige hundert Meter stromabwärts der Hohenzollernbrücke.

Kräfte der Feuerwache Innenstadt sicherten die Person von der untersten Stufe einer Treppe und einer ins Wasser gestellten einer Leiter aus und ein Mitglied der Tauchergruppe der Berufsfeuerwehr Köln brachte die Person im Rhein zum bereitstehenden Rettungsboot URSULA der Feuerwache Deutz. Die Person war ansprechbar und klagte über Rückenschmerzen.

Wie im Einsatzplan vorgesehen, erfolgte die Patientenübergabe an den Rettungsdienst auf der Feuerlöschbootstation in Deutz, da dort die räumlichen Gegebenheiten durch eine breite Landungsbrücke optimal sind. Der Notarzt stellte fest, dass die Patientin kreislaufstabil war, aufgrund der Rückenschmerzen wurde sie zu einem Krankenhaus gebracht. Aus den Ausweispapieren ging hervor, dass sie 75 Jahre alt ist.

Im Einsatz waren Kräfte der Feuerwachen Innenstadt, Deutz, Weidenpesch und Mülheim, die Tauchgruppe, die Boote der Feuerlöschbootstation und der Einsatzführungsdienst der Branddirektion.

Dieser Einsatz war innerhalb von 10 Stunden die 5. Alarmierung für die Wasserrettungskräfte der Berufsfeuerwehr Köln zu PERSON IM RHEIN.

In zwei Fällen handelte es sich um verbotenes Schwimmen, zwei Alarmierungen betrafen die Person, die gegen 15:45 Uhr in Mülheim ins Wasser ging und seitdem verschwunden ist.