Löschgruppenkonzept

 

HE-Icon-2Um allen Anforderungen und Aufgaben einer Freiwilligen Feuerwehr heutzutage gerecht zu werden bedarf es einer speziellen Organisationsform, die zum Einen die Aufgaben der Gefahrenabwehr nach den gültigen Rechtsnormen, Anweisungen und Standards beinhaltet, zum Anderen muss eine Brandschutzeinheit sich selbst aber immer auch vor die Frage nach Nachwuchs und eigener Existenz stellen und diese mit verschiedenen Maßnahmen gewährleisten. Zu guter letzt gibt es in jeder ehrenamtlichen Einheit auch immer eine traditionelle Verpflichtung, die aus den historischen Wurzeln einiges an Aufgaben generiert. Damit wir diese Aufgaben zusammenführen und zukunftssicher lösen können, haben wir uns ein Organisationskonzept gegeben, welches wir hier anhand des Vorwortes näher erläutern möchten:

Vorwort zum Löschgruppenkonzept der LG Heumar:

Die ständige Weiterentwicklung und Steigerung der Anforderungen an eine Freiwillige Feuerwehr in Köln, aber auch die, leider, zunehmend erforderliche Auseinandersetzung mit rechtlichen Hintergründen, macht es notwendig, dass eine Löschgruppe der Freiwillige Feuerwehr ein solches Konzept für sich selbst entwickelt und damit erstmalig bisherige „interne Absprachen“ durch eine Form für alle verbindlich macht. Die übergeordneten Gesetze, Rechtsnormen, Verordnungen, Anweisungen, etc. reichen oftmals nur bedingt für die interne Verwendung, und bilden nach wie vor den „Überbau“ des Ganzen.

Organigramm 2012 komplettDie Grundidee des Konzeptes ist, dass es ein aufwachsendes System darstellt, was zu einer Verbesserung und Erleichterung der Abläufe innerhalb der Löschgruppe Heumar führen soll. Die Ausfertigung in Schriftform unterstreicht die Verbindlichkeit und ermöglicht jedem FM (SB) das Nachschlagen von einzelnen Punkten. Keinesfalls soll ein solches Konzept zur Belastung werden und nur seiner selbst wegen aufrechterhalten bleiben. Die Vorstöße der letzten Jahre, ein übergeordnetes Organisationswerk zu schaffen, betonen die Notwendigkeit. Ebenso notwendig ist aber die ständige Auseinandersetzung mit dem Sinn des Konzeptes, sowie die kritische Betrachtung der einzelnen Punkte und Regelungen um das Konzept im Gesamten aktuell zu halten.
Mit der Einführung besteht keines Falls Anspruch auf Vollständigkeit oder absoluter Funktionalität. Es ist auch nicht gewünscht jeden Einzelfall zu regeln und zu dokumentieren. Lediglich die notwendigen Regelungen finden hier Platz. Deshalb ist das Konzept in drei Teile geteilt:

- Der erste, allgemeine, Teil beschreibt die grundsätzlichen organisatorischen Regelungen, die bisher in den meisten Fällen als „selbstverständlich“ angesehen wurden, oder durch eine übergeordnete Regelung bereits verpflichtend sind.

- Im zweiten Teil finden sich Aufgabenbeschreibungen, in denen die, bisher und zukünftig, durch den LGF delegierten Aufgaben, ausführlich beschrieben werden. Diese Beschreibungen haben den Vorteil, dass es einen verbindlichen Rahmen für jede Aufgabe gibt und damit dem Ausführenden möglichst einfache Bedingungen geschaffen werden. Beim Wechsel des Funktionsträgers kann auf die Beschreibung als „Handbuch“ zurückgegriffen werden, und die Erfahrungen des Vorgängers fließen direkt ein. Ein weiterer Vorteil dieser Beschreibungen ist, dass mitgeltende oder übergeordnete Regelungen dort bereits verarbeitet sind, und oftmals umfangreiche Verfahrensanweisungen auf den, für die LG HE, relevanten Teil reduziert sind.

- Im dritten Teil finden sich sogenannte „Interne Regelungen“, die ähnlich den Aufgabenbeschreibungen, Regelungen enthalten, die für alle Mitglieder der Löschgruppe gelten und spezielle Abläufe verbindlich regeln. Das Wichtigste an dem gesamten Konzept ist, dass es bedarfsgerecht eingesetzt wird und kein Regelungswahn entsteht. Deshalb werden alle Regelungen einer regelmäßigen Revision unterzogen. Zur besseren Lesbarkeit wird im folgenden lediglich die maskuline Form verwandt.

Das Konzept wird komplett in der aktuellen Fassung im Gerätehaus archiviert. (Sammlung VA Band III, Regelungen der Löschgruppe) Änderungen werden ebenfalls im Gerätehaus ausgehängt und auf der Internetseite im internen Bereich zur Verfügung gestellt. Das vorliegende Konzept wird jedem Mitglied der Löschgruppe (FF, JF und EA) zur Kenntnis und Beachtung vorgelegt.

Inkrafttreten
Durch Genehmigung der Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Heumar tritt dieses Konzept am 03. Februar 2007 in Kraft.

Köln Rath-Heumar, 03. Februar 2007

Änderungen und Erweiterungen im allgemeinen Teil

1. Durch Genehmigung der Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Heumar am 04. Februar 2012 treten folgende Änderungen in Kraft:

– Erweiterung um den Punkt III „innere Organisation“
- Erweiterung im Punkt V „Jahreshauptversammlung“ um Wahl und Amtszeit der Funktionsträger, sowie um die Halbjahresbesprechung und Jahresaussprache, bezugnehmend auf den Beschluss der Jahreshauptversammlung vom 24. Februar 2009

Köln Rath-Heumar, 04. Februar 2012″

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